BF Wien: Menschenrettung nach Wassersportunfall

Eine Jugendliche ist mit einem Kanu bei starkem Wind auf der Unteren Alten Donau gekentert und konnte nicht mehr aus eigener Kraft an Land schwimmen. Mehrere Augenzeugen riefen beim Notruf der Berufsfeuerwehr Wien an, auch der Wiener Rettungshubschrauber wurde alarmiert. Die Kanutin klammerte sich an einen im Wasser liegenden Baum, bis sie von Feuerwehrleuten gerettet werden konnte.

Vermutlich wegen des starken Windes und den an dieser Stelle der Untere Alten Donau sehr unangenehmen hohen Wellen war die Kanutin gekentert und in das weniger als 4 Grad kalte Wasser gefallen. Sie konnte sich zwar an einem Ast eines umgestürzten Baumes festklammern, wegen Wind und Wellen war es ihr aber unmöglich, an Land zu schwimmen. Ein Feuerwehrmann des ersteingetroffenen Fahrzeugs paddelte auf einem vorgefundenen Surfbrett zu der Jugendlichen und sicherte diese bis zum Eintreffen der Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Wien.

Die stark unterkühlte Person wurde von den Feuerwehrtauchern vorsichtig in ein feuerwehreigenes Schlauchboot gehoben, an Land gebracht und an das Team der Berufsrettung Wien übergeben, die die notfallmedizinische Versorgung übernahm und die Sportlerin in ein Krankenhaus brachte. Der Wiener Rettungshubschrauber konnte dank der rasch erfolgten Menschenrettung storniert werden.

Ausgerückt: 11:10 Uhr, Einsatz beendet: 12:10 Uhr
Anzahl der Einsatzkräfte: 25, Einsatzfahrzeuge: 5

Quelle: Stadt Wien - Feuerwehr und Katastrophenschutz
www.feuerwehr.wien.at