FF Krems: LKW-Bergung mit zwei Feuerwehrkranen im Bezirk Horn

Am Dienstagvormittag alarmierte der diensthabende Disponent der Bezirksalarmzentrale Krems die Kranmannschaft der Feuerwehr Krems. Aufgrund glatter Fahrbahnverhältnisse rutschte ein Fahrzeug der örtlichen Straßenmeisterei in den Graben, überschlug sich und blieb anschließend auf dem Dach liegen. Zur Bergung des Fahrzeuges wurden sowohl das Kranfahrzeug aus Krems als auch der Kran der Feuerwehr Hollabrunn alarmiert.

Nach Einteilung der Mannschaft und Vorbereitung des Krans und des Begleitfahrzeugs der Feuerwehr Krems begann die Fahrt in den Bezirk Horn. Nach über einstündiger Fahrt erreichte die Crew den Unfallort. Zu diesem Zeitpunkt war bereits das Kranfahrzeug der Feuerwehr Hollabrunn in Stellung gebracht und die Rundschlingen zur Bergung des Räumfahrzeuges befestigt worden.

In perfekter Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Feuerwehr Hollabrunn konnte auch der Kremser Kran aufgestellt und mit der Bergung begonnen werden. Gemeinsam mit der Feuerwehr Hollabrunn, der Feuerwehr Horn und der zuständigen Feuerwehr Brunn an der Wild konnte die Bergung erfolgreich durchgeführt werden.

In Zentimeterarbeit wurde der LKW angehoben. In ständigem Kontakt mit dem Einweiser, der den beiden Kranführern mittels Handzeichen direkte Anweisungen gab, konnte der Lastwagen aus seiner Notlage gehoben werden. Anschließend wurde auch der Behälter, in dem sich das Streusalz befand, aus dem Graben gehoben und auf der Straße abgestellt.

Da sich der LKW in Seitenlage befand, musste dieser noch auf die Räder gestellt werden. Nachdem dies bewerkstelligt war, konnte das Fahrzeug auf den bereitgestellten Tieflader verladen werden. Das Kremser Kranfahrzeug positionierte sich dazu neu, und mittels Rundschlinge wurde das Straßenmeistereifahrzeug mit der Seilwinde des Krans verbunden. In Absprache mit einem Einweiser der Feuerwehr wurde das Streufahrzeug auf den Anhänger gezogen.

Nachdem der LKW gesichert war, konnte dieser von der Unfallstelle weggebracht werden. Nach einer kurzen Nachbesprechung rückte die Mannschaft der Feuerwehr Krems ab und fuhr zurück nach Krems.

Nach rund acht Stunden konnte der Kran Krems und dessen Begleitfahrzeug, Last 5 Krems, in die Zentrale einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Im Einsatz standen für eine Dauer von ca. 8 Stunden 3 Mitglieder der Feuerwehr Krems mit zwei Fahrzeugen.

Quelle: FF Krems, SB Manuel Kitzler

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