BFVDL: Schwerer Verkehrsunfall mit LKW

In Graschach (Gem. St. Martin i.S.) kam es am Abend des 09.03. an der Kreuzung der B74 mit der L605 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei PKW und einem LKW. Der LKW, welcher mit Holz beladen war stieß mit den beiden PKW zusammen und kam in Folge der Kollision seitlich in einem angrenzenden Acker zu liegen, der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt.

Um 18.53 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Dietmannsdorf, St. Martin i.S. und St. Ulrich i.G. zur Menschenrettung alarmiert. Aufgrund des Unfallausmaßes wurden kurz darauf bereits die Freiwilligen Feuerwehren Deutschlandsberg und Wies ebenfalls nachalarmiert.

Am Einsatzort bot sich ein Bild der Verwüstung, die Holzblöche waren über die Fahrbahn verteilt, der LKW lag seitlich teilweise seitlich im Acker, ebenso waren die beiden PKW massiv beschädigt worden. Die PKW Lenker konnten sich selbst befreien und wurden vom Roten Kreuz erstversorgt und ins Krankenhaus gebracht.

Schwieriger gestaltete sich die Rettung des LKW Fahrers. Zunächst verschuf man sich Zugang zum Fahrerhaus, musste aber feststellen, dass der Fahrer unter anderem mit einem Fuß unter dem Fahrzeug eingeklemmt war. Mit hydraulischen Rettungsgeräten versuchte man den eingeklemmten zu befreien, was sich als schwierig erwies. In weiterer Folge wurden das schwere Rüstfahrzeug der FF Eibiswald und ein Autokran von der Koralmtunnel-Baustelle angefordert, um das Schwerfahrzeug anzuheben. In mühevoller Kleinarbeit konnte der Fahrer so in einer über drei Stunden dauernden Rettungsaktion von den Feuerwehrkameraden befreit werden.

Nach der Rettungsaktion galt es noch das Schwerfahrzeug zu bergen, die Bergung ist zur Zeit noch im Gange.

Insgesamt standen sechs Feuerwehren mit 16 Fahrzeugen und 69 Mann im Einsatz, ebenso waren das Rote Kreuz mit fünf Fahrzeugen und die Polizei mit mehreren Streifenwagen im Einsatz.

Quelle: BFVDL, HBI Dipl.-Ing. (FH) Hans Jürgen Ferlitsch