Vier Verkehrsunfälle im Bezirk Liezen

Einen einsatzreichen Vormittag hatten die Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Liezen heute zu bewältigen. Zu vier teils spektakulären Verkehrsunfällen wurden die Florianijünger zur technischen Hilfeleistung bzw. Berge- und Aufräumarbeiten gerufen, zum Glück endeten alle relativ glimpflich.

Um 04:29 Uhr begann der Tag für die Bezirksfeuerwehrzentrale "Florian Liezen" mit der Alarmierung der FF Altaussee. Die Einsatzkräfte mussten zu einer Fahrzeugbergung auf der Loserstraße in Altaussee ausrücken. 20 Mann standen im Einsatz.

Um 07:57 Uhr rückte die FF Selzthal zu einem PKW-Unfall auf die A9 Pyhrnautobahn aus, bei dem ein Insasse leicht verletzt wurde.

Nur 2 Minuten später heulten die Sirenen auch in Ramsau am Dachstein. Ein mit 17.000 Litern Heizöl beladener Tankwagen war aufs Bankett geraten und landete schließlich seitwärts im Straßengraben (Foto anbei). Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Ramsau und Schladming konnten zum Glück aber keinen Gefahrstoffaustritt feststellen. Das Schwerfahrzeug musste mit einem Autokran geborgen werden, der Lenker blieb glücklicherweise unverletzt.

Um 10:23 Uhr verständigte Florian Liezen die Feuerwehren Weng und Hall bei Admont, nachdem sich auf der B117 Buchauer Bundesstraße ein Verkehrsunfall mit einem Pickup ereignete (Foto), zwei Personen mussten von der Rettung medizinisch versorgt und weitertransferiert werden. Das verunglückte Fahrzeug wurde vom RLF-A der FF Hall zurück auf die Fahrbahn gebracht und am nächsten Parkplatz abgestellt. Der Unfallhergang ist ungeklärt. Im Einsatz waren FF Weng mit LF und MTF und 7 Personen, FF Hall mit RLF-A und 9 Personen, Rettung Admont, Polizei.

Auf Grund eines Materialbruchs am Treibstoffsystem eines slowakischen Lkw's kam es gestern nachmittag zu einem größeren Dieselaustritt am Rastparkplatz in Gaishorn (Foto). Die Autobahnpolizei Trieben veranlasste deswegen die Alarmierung der zuständigen FF Gaishorn/See, mit dem RLFA wurde umgehend ausgerückt. Vor Ort konnte ein leckgeschlagener Tank umgehend mit einer speziellen Dichtpaste provisorisch abdgedichtet und das Austreten weiteren Kraftstoffes somit verhindert werden. Den bis dahin bereits auf die Fahrbahn geratenen Diesel galt es unter Zuhilfenahme von mehreren Säcken Bindemittel unschädlich zu machen.

Quelle: BFV LIEZEN, OBI d.V. Christoph Schlüßlmayr