Feuerwehr rettet zwei Menschen nach Frontalzusammenstoß

Samstag, 16:25 Uhr: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten-Wagram genießen ihr
wohlverdientes Wochenende.

Eine Alarmierung über Personenrufempfänger macht der trauten Freitzeitruhe aber ein jähes Ende.
Auf der LH 129 - der Verbindungsstraße zwischen St. Pölten und Böheimkirchen - ist es zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen gekommen, werden die freiwilligen Helfer vorab informiert. Auf der Anfahrt zur Unfallstelle sind schon von weitem zwei im Straßengraben stehende Fahrzeuge auszumachen, auch der Notarzt des Roten Kreuzes hat sich bereits an die Versorgung der beiden Schwerverletzten gemacht. Nur mit hydraulischem Rettungsgerät können die eingeklemmten Fahrzeuglenker aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Erneut haben die Florianis bewiesen, wie gut die Zusammenarbeit unter den St. Pöltner Wehren funktioniert. Die gleichzeitig alamierte FF St. Pölten-Stadt kümmerte sich um eine 79-jährige Böheimkirchnerin in einem der beiden Unfallfahrzeuge, während die Wagramer Helfer einen 49- jährigen Karlstettner aus seinem total verbeulten Auto befreiten. Laut Polizeiangaben dürfte der 49-jährige auf seiner Fahrt in Richtung St. Pölten aus noch unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten sein und dadurch einen Frontalzusammenstoß mit dem Pkw der Böheimkirchnerin verursacht haben. Beide Lenker wurden schwer verletzt ins St. Pöltner Krankenhaus eingeliefert, der Karlstettner schwebt laut Exekutivangaben derzeit in Lebensgefahr.

Im Einsatz standen neben Kräften der FF St. Pölten-Wagram (19 Mann mit RLFA 2000-200, TLF 3000, KDO und VF) und der FF St. Pölten-Stadt (7 Mann mit KDO 2, KRF-S und SRF) das RK St. Pölten und die Polizei.

Text & Foto: FF Wagram