BF Wien: Kellerbrand in Wien - Fünfhaus

In einem Keller eines Wohnhauses in der Mariahilfer Straße bricht in der Nacht ein Brand aus. Dichter Rauch breitet sich im Stiegenhaus aus, zahlreiche Bewohner*innen rufen von den Fenstern aus um Hilfe. Zwei Personen werden verletzt, dutzende Bewohner*innen von den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Wien in Sicherheit gebracht.

Passanten und Hausbewohner*innen bemerkten Rauch aus Kellerfenstern aufsteigen, der Innenhof und zwei Stiegenhäuser waren ebenfalls bereits zum Teil massiv verraucht. Zahlreiche Personen riefen in der Notrufzentrale der Feuerwehr an, Alarmstufe 2 wurde ausgelöst.

Eine Löschleitung unter Atemschutz zum Kellerbrand

Erstankommende Feuerwehrkräfte nahmen eine Löschleitung unter Atemschutz in den Keller vor und begannen mit der Brandbekämpfung. Zeitgleich kontrollierten Feuerwehrtrupps unter Atemschutz die beiden Stiegenhäuser, Wohnungen, den Innenhof und die beiden Nachbargebäude.

Im Innenhof kletterte ein Hausbewohner über ein Baugerüst ins Freie und drohte, aus Höhe des 1.Stocks zu springen. Feuerwehrkräfte konnten ihm einen gefahrlosen Abstieg ermöglichen. Über eine Drehleiter wurden Bewohner*innen und zwei Katzen über die straßenseitigen Fenster ihrer Wohnungen in Sicherheit gebracht.

Mit Brandfluchthauben wurde weitere Personen von Einsatzkräften unter Atemschutz durch das Stiegenhaus sicher ins Freie geleitet. Zwei Personen wurden verletzt, von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt, eine davon hospitalisiert. 37 weitere Personen wurden von der Sonder-Einsatz-Gruppe der Berufsrettung Wien betreut. Mit Hochleistungslüftern wurde der Rauch aus den Stiegenhäusern und Wohnungen gedrückt bzw. aus dem Keller abgesaugt.

Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Quelle: Stadt Wien - Feuerwehr und Katastrophenschutz
www.feuerwehr.wien.at

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