FF Weistrach: Rauchentwicklung bei Hackschnitzelbunker

Am 22.11.2023 um 08:36 Uhr wurden die Mitglieder der Feuerwehren Weistrach und Rohrbach über Sirene, Pager und App-Alarmierung zu einem Brandeinsatz alarmiert. Bei der Lageerkundung stellte sich heraus, dass es aus einem Hackschnitzelhaufen stark rauchte. Bei einer unverzüglichen Kontrolle mittels Wärmebildkamera konnte eine Oberflächentemperatur von bis zu 50 Grad festgestellt werden.

Unverzüglich positionierte sich ein Atemschutztrupp mit einem C-Hohlstrahlrohr bei der Rauchaustrittsstelle. Durch diese Maßnahme konnte während der Ausräumarbeiten mittels Traktor und Frontlader der Brandschutz gewährleistet werden.

Unter ständiger Kontrolle mit einer Wärmebildkamera wurden die nicht erwärmten Hackschnitzel von den Erwärmten getrennt. Die erwärmten und teils verkohlten Holzstücke wurden auf der Straße aufgebreitet und mit Wasser gekühlt. Dabei mussten die Glutnester teilweise mit Schaufeln und Gabeln verteilt werden, wobei zum Eigenschutz gegen den feinen Staub Schutzmasken verwendet wurden. Aufgrund von Temperaturen von bis zu 200 Grad im Bereich der Förderschnecke musste auch die Anlage abgekühlt werden.

Nach rund 2 Stunden waren alle Oberflächen wie auch die Heizung soweit abgekühlt, dass Brand Aus gegeben werden konnte. Insgesamt wurden 4 Atemschutztrupps eingesetzt und 1500 Liter Wasser benötigt. Anschließend wurde die Fördereinrichtung von der Exekutive und einem Brandursachenermittler begutachten. Abschließend wurde aufgrund der nassen Witterung die nicht betroffenen Hackschnitzel mit einer Siloplane abgedeckt.

Die FF Weistrach stand mit 13 Mitgliedern und 4 Fahrzeugen gemeinsam mit der FF Rohrbach im Einsatz.

Quelle: FF Weistrach, OBI Gregor Payrleitner

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