BFV Deutschlandsberg: Wohnhausbrand in Pitschgau

Wohnhaus in Eibiswald wurde Raub der Flammen

85 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen von elf Feuerwehren rückten am Nachmittag des 08.03. zu einem Wohnhausbrand in Pitschgau in der Marktgemeinde Eibiswald aus. Das Obergeschoss des Hauses wurde durch den Brand schwer in Mitleidenschaft gezogen, Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Das Haus ist vorerst unbewohnbar.

Um 15.01 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren St. Ulrich im Greith, Pölfing-Brunn und Wies zunächst nach Pitschgauegg, im Löschbereich der FF St. Ulrich in der Gemeinde St. Martin, alarmiert. Schnell stellte sich aber heraus, dass sich der Brand in Pitschgau, in der Marktgemeinde Eibiswald befand, weshalb die Feuerwehren Pitschgau-Haselbach, Hörmsdorf und Oberhaag ebenfalls zum Einsatz alarmiert wurden. Zeitgleich, wie beim Alarmstichwort "B12 - Wohnhausbrand" vorgesehen, wurden auch das bei der FF Wildbach stationierte Einsatzleitfahrzeug und das bei der BtF Magna stationierte Atemschutzfahrzeug des BFV Deutschlandsberg zum Einsatz gerufen.

Vor Ort wurde zunächst ein umfassender Löschangriff von außen bzw. unter schwerem Atemschutz von innen vorgenommen. Das Feuer war rasch unter Kontrolle, allerdings hielt sich der Brand hartnäckig in der Zwischendecke zwischen Erd- und Obergeschoss, was den Einsatz zahlreicher Atemschutztrupps zum Öffnen des Bereichs und Ablöschen des Brandes erforderlich machte. Dazu wurden im Einsatzverlauf noch die Freiwilligen Feuerwehren aus Vordersdorf und Eibiswald ebenfalls noch an die Einsatzstelle beordert. Die Wasserversorgung während der Löscharbeiten wurde von zwei unmittelbar neben dem Brandobjekt gelegenen Hydranten sichergestellt.

Erst kurz nach 19.00 Uhr rückte ein Großteil der Einsatzkräfte wieder in ihre Rüsthäuser ein, die ortszuständige FF Pitschgau-Haselbach blieb als Brandwache vor Ort. Menschen kamen bei dem Brandereignis glücklicherweise keine zu Schaden, das Rote Kreuz stellte während der Löscharbeiten einen Ambulanzdienst zur Absicherung der Feuerwehrleute. Die Ermittlung der Brandursache durch die Polizei sollte am nächsten Tag erfolgen.

Quelle: BFV Deutschlandsberg, HBI Dipl.-Ing. (FH) Hans Jürgen Ferlitsch

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