HFW Villach: Großbrand in Entsorgungsbetrieb

150 Feuerwehrleute im Einsatz

Kurz nach 15:00 Uhr wurde die Hauptfeuerwache Villach gemeinsam mit der FF Perau zu einem Brand in einem Villacher Entsorgungsbetrieb gerufen. Zahlreiche Notrufe gingen in der Bezirks- Alarm- und Warnzentrale ein. Bereits auf der Anfahrt zu dem vom Feuerwehrzentrum rund einem Kilometer entfernten Betrieb, war eine massive Rauchentwicklung sichtbar. Es wurden sofort weitere Feuerwehren nachalarmiert.

Am Einsatzort wurden wir vom Betriebspersonal, das bereits erste Löschversuche unternahm, eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt stand bereits ein überdachter Müllsammelbereich mit 4 großen Boxen in Vollbrand.

Die ersten Kräfte versuchten über mehrere Leitungen ein Übergreifen der Flammen auf weitere in unmittelbarer Nähe abgestellte WC und Büro Containern sowie Container mit unterschiedlichen Müllarten zu verhindern.

Da sich der Brand bereits auf das Areal der benachbarten Kläranlage ausbreitete, wurden mehrere Löschangriffe unter schweren Atemschutz von beiden Seiten der Halle vorgenommen, berichtet Oberbrandmeister Scharf Alexander, Pressesprecher der Hauptfeuerwache Villach.

Das Löschen im Nahbereich der Halle war auf Grund der massiven Rauchentwicklung und der gewaltigen Hitze eine Herausforderung für die zahlreichen Feuerwehrfrauen und -männer. Der Einsatzbereich wurde in mehrere Einsatzabschnitte unterteilt, somit wurde eine Koordination der Kräfte erleichtert.

Ein Atemschutzträger wurde durch das Rote Kreuz behandelt, konnte aber seinen Einsatz nach kurzer Zeit wieder weiterführen.

In kurzen Abständen wurden durch die Einsatzleiter Oberbrandinspektor Regenfelder Martin, Kommandant-Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach, sowie Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Brandrat Müller Horst weitere Feuerwehren mit Atemschutzgeräteträgern und zusätzlichem Gerät angefordert. Die Bevölkerung wurde aufgrund des Rauches angewiesen Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Mehrere Wasserwerfer sowie die Drehleiter wurden in Stellung gebracht. Es wurden zeitweise in der Minute mehrere tausende Liter Wasser und einige hundert Liter Löschschaum in den Brandherd abgegeben, so Scharf weiter.

Mittels eines Baggers wurden die Müllberge auseinander genommen, die Glutnester abgelöscht und der Müll direkt zur Müllverbrennungsanlage Arnoldstein verbracht.

Durch den beherzten Einsatz der insgesamt 8 Feuerwehren Hauptfeuerwache Villach, FF Perau, FF Vassach, FF St. Magdalen, FF Turdanitsch- Tschinowitsch, FF Maria Gail, FF Drobollach sowie die Betriebsfeuerwehr Infineon, welche mit rund 150 Mann und 22 Fahrzeugen im Einsatz standen, konnte der Brand nach rund 1,5 Stunden unter Kontrolle gebracht werden und ein Ausbreiten auf das restliche Betriebsareal verhindert werden.

Derzeit ist die örtlich zuständige FF Perau noch als Brandwache vor Ort eingeteilt da die Müllreste noch immer leicht glosen und diese erst gänzlich abgelöscht werden müssen.

Quelle: ÖA Team HFW Villach

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