BFV Liezen: Zwei Brände in Wohnhäusern in eineinhalb Stunden

Der heutige Tag demonstriert wieder einmal eindrucksvoll, wie gut unser Freiwilliges Feuerwehrsystem in Österreich und insbesondere in der Steiermark funktioniert. Sowohl in Gröbming als auch in Öblarn legten heute Vormittag 28 Freiwillige Feuerwehrmänner dank kulanter Arbeitgeber ihre Arbeit nieder und rückten binnen weniger Minuten zu vermeintlichen Brandereignissen aus. Hätte es tatsächlich gebrannt, hätte wohl ein rascher, effektiver Löscheinsatz der Feuerwehren - wie so oft - beträchlichen Brandschaden verhindert und Hausbewohner vor Gefahr bewahrt. Ein Sicherheitsstandard, der neben den vielen Freiwilligen nur Dank der flächendenkenden Stationierung von ausreichen Löschfahrzeugen - auch in kleinen Gemeinden - aufrechterhalten werden kann, so OBR Gerhard Pötsch, Bezirksfeuerwehrkommandant.

Um 08:45 Uhr heulten in Gröbming die Sirenen, Passanten hatten eine starke Rauchentwicklung an der Südseite eines Siedlungshauses im Ortszentrum wahrgenommen und einen Notruf über "122" abgesetzt. Die Erkundung der Feuerwehr nach dem Eintreffen am Einsatzort ergab, daß die Rauchentwicklung von einem kleinen Holzbrandofen in einer Garage stammt, der Löschzug konnte wieder einrücken.

Um 10:02 Uhr alarmierte die Bezirksfeuerwehrzentrale in Liezen die FF Öblarn zu einem vermeintlichen Kellerbrand in einem Einfamilienwohnhaus in Öblarn, ein Heimrauchmelder hatte angeschlagen. Auch hier konnten die Einsatzkräfte rasch Entwarnung geben: Der Alarm wurde durch austretenden Wasserdampf aus der Heizungsanlage ausgelöst.

Im Einsatz:

FF Gröbming mit TLFA 4000 und LFB-A (16 Mann)
FF Öblarn mit TLF und LF (12 Mann)

Quelle: BFV Liezen/Schlüßlmayr