Wirtschaftsgebäudebrand

Am Montag dem 11. Juli 2005 zog ein Folgenschweres Gewitter über den Plesch. Durch einen Blitzschlag wurde das Wirtschaftsgebäude eines Anwesens entzündet.
Der Besitzer hörte nur einen lauten Knall und wie er aus dem Fenster schaute, zogen schon die ersten Rauchschwarten aus dem Wirtschaftsgebäude.

Sofort setzte er den Notruf bei der BMZ Florian Graz-Umgebung ab, der sofort die Freiwillige Feuerwehr Eisbach Rein alarmierte.Aufgrund des langen Anfahrtsweges und mit der Sicherheit eine funktionierende Löschwasserversorgung herzustellen alarmierte der Einsatzleiter die FF-Gratwein, FF-St. Pankrazen, und die FF-Stiwoll.

Die Lage beim Eintreffen: Das Wirtschaftsgebäude stand im Vollbrand und drohte auf das Wohnhaus überzugreifen.
TLF Eisbach-Rein wurde sofort in Stellung gebracht und begann das Wohnhaus mittels Hochdruck und C Rohren zu schützen.
Aufgrund das es in der nähe des Anwesens keinerlei Brunnen oder ähnliches gab, wurde zusätzlich der Tanklöschzug des Abschnittes VI alarmiert (Alarmstufe 2).

Zusätzlich zu TLF Eisbach wurde TLF Gratwein neben dem Wohnhaus in Stellung gebracht, wovon von beiden TLF`s die Brandbekämpfung mittels HD und C Rohren durchgeführt wurde. Auf der anderen Seite des Wirtschaftsgebäudes nahm TLF Schirning die Brandbekämpfung vor.

Ein Pendelverkehr wurde mit 9 TLF`s installiert die Abwechselnd auf die Kehr und nach St.Pankrazen unterwegs waren um Wasser zu füllen.

Bei der ersten Umkehrmöglichkeit vor dem Brandobjekt wurde TLF Stiwoll in Stellung gebracht, der mit einer B- Zubringleitung die TLF`s an der Brandstelle versorgte.

Durchschnittlich war ein Tanklöschfahrzeug 36 Minuten aus um seinen Tank mit Wasser zu füllen.

Insgesamt beförderten die Tanklöschfahrzeuge 78.000 Liter Wasser, wobei man sagen muss dass in diesem Gebiet eine Löschwasserversorgung ohne den TLF`s nicht gegeben werden kann.

Das Wohnhaus wurde durch das rasche eingreifen der Feuerwehren von den Flammen verschont.

Die Einsatzleitung wurde von 3 Mann des Abschnittsführungsstabes unterstütz was sicherlich eine Erleichterung für die EL war.

Um 18 Uhr 30 rückten die letzten Feuerwehren von der Einsatzstelle, nur die FF-Eisbach-Rein und die FF-St.Pankrazen blieben zur Brandwache beim Brandobjekt.

Eingesetzte Kräfte:

  • Eisbach Rein TLFA 3000,TLFA 2000, MTFA, KLFA, KDO, BLF 12 Mann
  • Gratwein TLFA 2000 5 Mann
  • Gratkorn TLF 4000, RLFA 2000 12 Mann
  • Btf Sappi TLFA 4000, LKW 8 Mann
  • St Pankratzen KLF, TLFA 2000 TR 3 Mann
  • St Oswald RLFA 3000 7 Mann
  • Stiwoll TLFA 2000, KLF, MTF, VF 13 Mann
  • Stattegg TLF 2000, RLF 1000 11 Mann
  • Hitzendorf TLF 4000 9 Mann
  • Geistahl (Bezirk VO) TLF 2000 2 Mann

Insgesamt mit 22 Fahrzeugen und 88 Mann

Polizei 2 Streifenwagen 2 Mann
Rettung 1 RTW 2 Mann

Bericht: LM d.V. Gregor Ogrisek (Presse Abschnitt VI)