FF Gröbming: Heustockbrand in Wirtschaftsgebäude

Am 15. September 2004 kam es durch Heuselbstentzündung in einem Wirtschaftsgebäude in Kranzbach (Gemeindegebiet St. Martin am Grimming) zum Brand eines Heustocks. Um 18.31 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Lengdorf, Gröbming, Mitterberg und St. Martin am Grimming von Florian Liezen über Sirene alarmiert.

Beinahe zeitgleich rückten TANK und LFB-A Gröbming aus und trafen bereits 5 Minuten nach der Alarmierung am nahe gelegenen Einsatzort ein. Kurz darauf erreichten auch die alarmierten Kräfte der umliegenden Feuerwehren die Einsatzadresse. Bei Eintreffen stand ein Heustock bereits in Flammen, es bestand akute Gefahr für das Wirtschaftgebäude. Sofort wurden 2 HD-Rohre vorgenommen und der Brand niedergeschlagen. Für den Einsatz des Heuwehrgerätes der FF St. Martin war es bereits zu spät, es waren intensive Löscharbeiten notwendig. Dazu wurden von der Einsatzleitung weitere Tanklöschfahrzeuge aus Öblarn und Niederöblarn angefordert.

Während dessen wurde mit dem Ausräumen des Heustocks unter schwerem Atemschutz begonnen sowie Zubringleitungen vom ca. 700 Meter entfernten Gröbmingbach bzw. einem Löschteich am Anwesen aufgebaut. Da sich das Arbeiten am Heustock äußerst zeit- und personalintensiv gestaltete wurde ein Bereitstellungsraum für Geräteträger an der Atemschutzsammelstelle eingerichtet und zusätzlich die FF Pruggern nachalarmiert. Das von den Trupps aus dem Wirtschaftsgebäude gegabelte Heu wurde mit C-Rohren gründlich abgelöscht und vom Gutsbesitzer mit einem Traktor abtransportiert.

Insgesamt kamen 3 HD- und 4 C-Rohre zum Einsatz um die ca. 140 m³ angebranntes Heu zu kühlen. Schließlich wurden die Ausräumarbeiten um 23.00 Uhr abgeschlossen und es konnte nach Kontrollmessungen mit der Temperatursonde des Heuwehrgerätes "Brand aus" gegeben werden. Die FF Lengdorf übernahm die Brandwache, die Zubringleistungen blieben bis zum nächsten Tag bestehen. Alle anderen Einsatzkräfte rückten wieder in ihre Rüsthäuser ein, das Wirtschaftsgebäude im Wert von ca. EUR 500.000,00 konnte gerettet werden.

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Quelle: online eingesendet von "ffgb"