FF Strasshof: Wohnhausbrand mit tödlichem Ausgang

Heute, am 07.01.2002, wurde die Feuerwehr Strasshof um 17:33 Uhr zu einem Wohnhausbrand alarmiert, laut Notruf befindet sich noch eine Person im Gebäude. Beim Eintreffen am Einsatzort stand das Schlaf- und Küchenzimmer des Einfamilienhauses sowie Teile des Dachstuhles im Vollbrand, wobei starke Rauchentwicklung die Löscharbeiten behinderten.

Die Feuerwehr Strasshof kämpfte sich mit Hilfe einer Hochdrucklöschleitung zur vermissten Person vor. Die vermisste Person wurde im Bett liegend im Schlafzimmer nur noch leblos vorgefunden.

Vom Einsatzleiter wurden als weitere Maßnahmen ein Löschangriff auf die Dachaußenhaut, wie auch die Abschaltung der Stromleitungen und die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung angeordnet. Alle Löscharbeiten erfolgten unter schwerem Atemschutz. Eine Beleuchtung sowie der Atemschutzsammelplatz wurde über ein schweres Rüstfahrzeug organisiert.

Die Feuerwehr Strasshof war mit insgesamt acht Einsatzfahrzeugen und 46 Feuerwehrmitglieder rund zwei Stunden im Einsatz, die Brandwache mit einem Löschfahrzeug dauerte bis 21:15 Uhr an. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht. Zwei Ärzte der Feuerwehr Strasshof übernamen die rettungsdienstlichen Agenden, etwa auch die psychologische Betreuung der Hinterbliebenen und der im Innenangriff eingesetzten Einsatzkräfte.

Nach Aussagen des Bruders des Verstorbenen, welcher die Feuerwehr alarmierte, schlugen bereits seinem Erkennen des Brandes Flammen aus den Fenstern. Eine Rettung der Person seitens der Feuerwehr war somit nicht mehr möglich. Der gemeinsam mit der Exekutive abgeschätzte Schaden beträgt 100 - 150.000 Euro. Durch das rasche Löschen des Brandes und des schnellen Eingreifens der Feuerwehr allgemein konnte ein höherer Sachschaden, sowie ein weiteres Übergreifen verhindert werden.

Quelle: FF Strasshof an der Nordbahn