Realistische Bedingungen bei Schule - Übung an Wochentag

Die Freiwillige Feuerwehr Wilhelmsburg - Stadt (NÖ) veranstaltete am Freitag, den 01.06.2001, in der Volks-, Sonder- und Hauptschule Wilhelmsburg Nord eine realistische Brandübung.

Informiert wurden nur der Direktor und der Brandschutzbeauftragte der Schule, auf Feuerwehrseiten wussten es auch nur das Kommando und einige Kameraden.Besonders an dieser Übung war die Tatsache dass sie an einem Werktag vormittag abgewickelt wurde, damit soll gezeigt werden wieviele Mann auf Feuerwehrseiten auch untertags einsatzbereit sind.

Die Alarmierung wurde ebenfalls sehr einsatzgetreu über die Bezirksalarmzentrale Florian St. Pölten ausgeführt. Zuerst wurde die ortszuständige FF Wilhelmsburg - Stadt, mit einigen Mitgliedern der BTF ÖSPAG Wilhelmsburg alarmiert, diese alarmierte die Feuerwehren St. Georgen, Ochsenburg und Ober - Grafendorf nach.

Angenommen wurde ein Brand im Physiksaal mit vermissten Schülern, bis zum Gang war alles verraucht.

Vorgegangen wurde mit schwerem Atemschutz, gleichzeitig zählten die unvorbereiteten Lehrer nach ob auch alle Schüler aus dem Haus evakuiert wurden.

Einige Schüler wurden noch aus dem verrauchten Saal gerettet und dem ebenfalls anwesenden Samariter-Bund übergeben.

Resultat: Dank einiger Firmen, die die Feuerwehrkameraden zu einem Einsatz gehen lassen, waren relativ viele Kameraden bei der Übung dabei, doch gäbe es diese nicht, würde es relativ traurig aussehen!

Ein Dienstfreistellungsmodell wäre hier sehr sinnvoll, denn auch untertags können Unfälle passieren und Brände ausbrechen!